SBA Pfaeffikon Jahrbuch 08-09 – Du bist ein Teil des Ganzen

Weblog – eine neue Form der Kommunikation

Projekt Figuranteneinsatz in Rettungsübung

Rettung nahtÜbungsteilnehmer• 1 Klasse Rettungssanitäter mit Lernenden aus der ganzen Schweiz• Berufsfeuerwehrmänner von der Berufsfeuerwehr Zürich• 1 Klasse Figuranten der BVS Pfäffikon• Beim Szenario 5 kamen zudem externe Ärzte, Polizei, Sanitäter und Samariter

    Bis spät in den Abend hinein trainierten die Teilnehmer das Management des Massenanfalles von Patienten anhand von fünf Szenarien. Dabei werteten sie ihre Leistungen selbständig aus, zogen Lehren daraus und setzten diese im nächstfolgenden Szenario erfolgreich um. Die BVS-Figuranten spielten in allen Situationen verschiedene Rollen von Verletzten und hätten im echten Notfall die rote Karte gezückt oder das Codewort „Bundesrat“ gesagt. Sie verglichen die Hilfeleistungen mit ihren Möglichkeiten als Nothelfer.

    Szenarien

    Es fanden 5 Einsätze statt, an der jeweils die Hälfte der Figuranten im Einsatz waren. Die übrigen wurden in dieser Zeit wieder moulagiert. Zum Schluss (Nachtübung) kamen alle zum Einsatz.• Notstop eines VBZ-Buses• Amokfahrt eines PW-Fahrers• Frontalkollision PW-PW• Hausbrand• Verkehrsunfall mit Bus und mehreren PW

      Schildere deine persönlichen Erfahrungen.

      PODCAST Presseteam BVS

      FOTOS

      7 Kommentare »

        Fabienne Gutknecht wrote @

      Ich fand den Statisteneinsatz sehr spannend. Es war eine ganz neue Erfahrung für mich. Es ist nie langweilig gewesen und wir hatten immer etwas zu tun. Das Schauspielern fand ich sehr amüsant.
      Ich fand es nur etwas blöd, dass wir beim Schlusseinsatz zum Teil so lange in der Kälte herumliegen mussten.

        Fabienne Theiler wrote @

      Dieser Nachmittag hinterliess mir viele Eindrücke. Es war spannend zu sehen, wie die Notärzte am besten auf so einen Vorfall reagieren sollten. Das Opfer spielen war zum Teil anstrengend. Während dieser Aktion haben wir über unseren Unfall und unsere Verletzung viel gelernt.
      Leider war es am Abend sehr kalt und wir wurden manchmal nicht richtig zugedeckt. Dafür wurden wir gut verpflegt. Das Abendessen genossen wir mit einer leckeren Pasta.
      Trotz allem hat es mir Spass gemacht und ich würde wieder diese Rolle übernehmen.

        Fabian Feldmann wrote @

      Es war für mich ein spannendes Erlebnis, am Statisten Einsatz vom 24.01.08, teilnehmen zu dürfen. Meiner Meinung nach haben alle Teilnehmenden sehr gut gearbeitet. Mir hat auch gut gefallen, dass wir uns in mehrere Rollen hineinversetzen konnten. Dass aber die ‚,Verletzten’’ oft lange am Boden liegend warten mussten, fand ich weniger gemütlich.

        Sanela J. wrote @

      Am Donnerstag den 24. Januar durfte ich auch beim Statisteneinsatz dabei sein. Zu Beginn wusste ich nicht genau wie das Ganze ablaufen soll. Doch als Herr Baron uns erklärte wie – was – wo geht, hatte ich schon meinen Spass dabei. Als erstes wurden wir moulagiert, dann ging es gleich zum ersten Szenario.
      Dort spielte ein Bus Notstop. Ich war aufgeregt, meine Verletzung war am Rücken.
      Die Rettungssanitäter kamen rasch zur Hilfe und brachten mich raus aus dem Bus.
      Gleich nach dem Einsatz bekamen wir einen Zvieri, dies fand ich ausserordentlich nett.
      Darauf folgte noch ein Einsatz, dann durften wir das Nachtessen (welches ebenfalls offeriert wurde) einnehmen.
      Der letzte und vor allem grösste Einsatz fand dann mit allen Figuranten statt.
      Dieses Mal durfte ich eine Beckenfraktur vortäuschen und sass in einem Auto, welchem als erstes das Dach „entwendet“ werden musste. Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst! Vor allem als beim Auto nebenan auch das Dach aufgeschnitten wurde, doch mit einem anderen Gerät. Ich kam mir vor wie bei einem echten Unfall. Da ich eben eine Verletzte mit Beckenfraktur spielte, mussten sie stark auf mich aufpassen und ich kam als letzte raus. Als ich draussen war, wurde ich am Rettungsbrett befestigt und in ein Zelt gebracht.. Es war alles perfekt geplant und sehr gut gemeistert doch ein winzig kleiner Fehler war, dass ich frieren musste. Ich hätte gerne eine Decke gehabt.
      Den Gesichtern der anderen Figuranten zufolge habe ich gemerkt, das es ihnen genau gleich ging.
      Ich fand das Schauspielern sehr spannend und würde es ganz sicher noch mal machen, wenn mich jemand anfragen würde.
      Da ich nach meiner Ausbildung in Richtung Rettungssanitäterin gehen möchte, war das ein sehr guter Einblick in den Beruf.

        Ramona Holenstein wrote @

      Für mich war der Figuranteneinsatz ein weiteres neues Erlebnis in der BVS. Ich fand es sehr spannend, weil ich noch nie an solchen Fällen beteiligt war und weil ich nicht wusste, wie Ärzte im Notfall handeln.
      Beim zweiten Einsatz, der Amokfahrt eines PW-Fahrers, spielte ich eine Schockpatientin und beim vierten Einsatz, dem Hausbrand, ein Opfer mit Verdacht auf Rauchvergiftung. Ich hätte gedacht, dass ich nicht ernst bleiben kann, aber das ganze war so real, dass man meinen konnte, dass dieser Unfall Wirklichkeit wäre. Beim fünften und leider letzten Szenario spielte ich eine Patientin im Bus, welche eine Querschnittlähmung hatte und meine Beine nicht mehr bewegen konnte. Es war zwar ein bisschen kalt im Bus aber es hat sich gelohnt!
      Auch der Einsatz der Rettungskräfte war genial, sie behandelten uns wie echte Patienten und nicht nur wie Figuranten.
      Ich persönlich konnte lernen ernst zu bleiben, auch wenn gerade etwas Witziges geschehen ist und ich weiss jetzt auch, wer zuerst verarztet wird und was passiert, wenn man gerettet werden muss.
      Könnte ich nochmals an einen Figuranteneinsatz würde ich nicht lange überlegen sondern gerade zusagen, denn es ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst und das man nicht im alltäglichen Leben erlebt.
      Um den Hunger zu stillen, bekamen wir eine Zwischenverpflegung und um uns aufzuwärmen bekamen wir noch ein leckeres Abendessen.

        yvonne schnüriger wrote @

      Der Nachmittag war sehr interessant und lehrreich. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen der Fachleute im Bereich Rettung und Sanität werfen.
      Der Ablauf war geregelt und wir mussten nicht lange auf unseren nächsten Auftrag warten.
      In der Pause durften wir uns im Restaurant stärken, in dem wir ein sehr schmackhaftes Essen gratis serviert bekamen.
      Der einzige Minuspunkt war, dass manche von uns sehr kalt hatten und nicht genügend mit Decken versorgt wurden.

        Daniela Schnider wrote @

      Ich fand es spannend zu sehen, wie Rettungskräfte in Notsituationen reagieren. Ich bin beeindruckt von der Organisation, welche hinter jedem Einsatz steht, um einen reibungslosen Ablauf zu sichern. Ich durfte die Rettungskräfte ans Limit ihrer Kräfte und Nerven treiben, da ich mich unkooperativ zu verhalten hatte. Es war interessant, da jede/r anders reagierte.
      Wir konnten uns im Restaurant verpflegen, um bei der Übung trotz Kälte bis zum Schluss durchzuhalten.
      Ich hoffe ich werde noch lange in Erinnerung aller Involvierten der Übung bleiben.=)
      Und ich freue mich schon auf den nächsten Einsatz.


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